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Wolf Biermann

„Warte nicht auf bessre Zeiten!“

Autobiographische Lesung

11. November 2017, 19 Uhr

Sankt Salvator Kirche, Gera 

Zur autobiografischen Lesung „Warte nicht auf bessre Zeiten!" von und mit Wolf Biermann laden der Verein Gedenkstätte Amthordurchgang, die Konrad-Adenauer-Stiftung e.V. und der Landesbeauftragte zur Aufarbeitung der SED-Diktatur herzlich ein.

„Selten sind persönliches Schicksal und deutsche Geschichte so eng verwoben wie bei Wolf Biermann. Eindringlich erzählt Biermann vom Vater, der als Jude und Kommunist in Auschwitz ermordet wurde, von der Mutter, die ihn aus dem Hamburger Bombeninferno rettete, vom väterlichen Freund Robert Havemann, mit dem er das Los des Geächteten teilte. Er führt uns in die absurde Welt der DDR-Diktatur mit ihren Auswüchsen, aber auch ihren täglichen Dramen menschlicher Widerständigkeit. Und er erzählt von seinen in den Westen geschmuggelten, im Osten heimlich kursierenden Liedern, deren »Verskunst, robuste Rhetorik und gewaltige Sprachkraft« Marcel Reich-Ranicki lobte. Bei aller Heftigkeit des Erlebten lesen sich Biermanns Erinnerungen wie ein Schelmenroman in bester schweijkscher Manier. Ein einzigartiges Zeitzeugnis." Propylaen-Verlag

Karten für die Lesung sind während der Öffnungszeiten (Di, Do, Sa 14-18 Uhr) in der Gedenkstätte Amthordurchgang e.V. (Amthordurchgang 9), sowie in Brendels Buchhandlung, im Pressehaus Gera, im Ticketshop Gera „Kulturhaus Heinrichsbrücke" und in der Tourist Information am Markt erhältlich.

Die Karten kosten im Vorverkauf 12,- Euro für Vollzahler und 8,- Euro ermäßigt. An der Abendkasse werden Restkarten erhältlich sein.

Mit freundlicher Unterstützung: