Die Gedenkstätte Amthordurchgang lädt am 18. März 2026 um 18 Uhr zum Dokumentarfilm „Der schwarze Kasten“ in das METROPOL Kino Gera ein. Mit dem Angebot reiht sich die Gedenkstätte in das Veranstaltungsangebot der Stadt Gera mit dem Titel: „Gera – „Gera – zusammen verbunden: Forum Weltoffene Stadtgesellschaft“ ein. Der Film „Der schwarze Kasten“ von Tamara Tampe und Johann Feindt thematisiert die Zersetzungsmethoden des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS). Er ist einer der frühesten Dokumentarfilme der Nachwendezeit. Girke war Stasioffizier und lehrte das Fach „Operative Psychologie“ an der Hochschule des MfS in Potsdam. In seinen Vorlesungen saßen zukünftige Ermittlungsbeamte und Führungsoffiziere inoffizieller Mitarbeiter.
Wann: 18. März 2026, 18 Uhr
Wo: METROPOL Kino Gera, Leipziger Straße 24, 07545 Gera
Weitere Infos
„Der schwarze Kasten“ ist ein Versuch, in die Gedankenwelt eines Mannes vorzudringen, der von sich selber sagt: Ich war ein Schreibtischtäter. Lässt sich nachvollziehen, wie so jemand denkt und gelingt es, ihn dazu zu bringen, auch über sein eigenes Verhalten nachzudenken?
In dem sich anschließendem Gespräch mit Gästen wird es neben der Aufarbeitung der SED-Diktatur auch darum gehen, wie und ob es einem demokratischen Nachfolgestaat gelingen kann, vorangegangenes Unrecht aufzuarbeiten.
Gera – zusammen verbunden
Eine Veranstaltung in Kooperation mit: Stadt Gera, gefördert durch: Stiftung Orte der Deutschen Demokratiegeschichte.
Die Auftaktveranstaltung findet am 18. März 2026 im Rathaussaal am Kornmarkt von 15:15 Uhr bis 17:45 Uhr statt. Akteure aus Zivilgesellschaft, Verwaltung und Fachpraxis sowie interessierte Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, gemeinsam über Themen einer offenen und demokratischen Stadtgemeinschaft zu diskutieren und dazu in den Austausch zu treten.
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