Wir laden herzlich ein zur Ausstellungseröffnung der Ausstellungen „Wochenkinder der DDR“ und „Unerhört – künstlerische Perspektiven von ehemaligen Wochenkindern“ am 7. Oktober in die Amthorpassage ein.
- Wann: 7.10.2026 – 17 Uhr
- Wo: Amthorpassage Gera, Sorge 9, 07545 Gera
Zum Podium
- Gäste im Podium: Cornelia Grasme (Wochenkinder e.V.), Cornelia Rank (Künstlerin), Heike Liebsch (Historikerin)
- Moderation: Fabian Schwitter
Zur Ausstellung
Die Ausstellungen widmen sich einem besonderen und lange wenig beachteten Kapitel der DDR-Geschichte. Wochenkrippen waren in der DDR allgegenwärtig, so auch in Gera. Damit Mütter arbeiten konnten, wurden viele Kleinkinder im Alter von 0 bis 3 Jahren die Woche über in diesen Einrichtungen betreut, manchmal auch am Wochenende. „Unerhört“ ergänzt die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit diesem Thema durch künstlerische Selbstzeugnisse von ehemaligen Wochenkindern in der DDR. Was bedeutete dieses Aufwachsen für die Kinder und ihre Familien? Welche Erfahrungen, Erinnerungen und Spuren haben die ehemaligen Wochenkinder bis heute geprägt?
- Mehr Infos zur Ausstellung gibt es hier.
- Öffnungszeiten: DI, Mi, Do, Sa 14-18 Uhr und nach Vereinbarung
Das Projekt wurde gefördert und unterstützt durch: Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur.
Weiterführendes Programm zur Wochenkrippe
- 28. Oktober 2026, 18 Uhr: Vortrag mit Dokumentation „Wochenkinder in der DDR“, Dissertation von Heike Liebsch und Beitrag „Wenn die Eltern Fremde sind“
- 15.11.2026, 18 Uhr: Autobiografisches Theaterstück “Winterkind” von Lykke Langer
- 18.11.2026, 18 Uhr: Lesung “Simone” von Anja Reich